Lernen wir aus der Vergangenheit, hören wir die Signale aus der Zukunft und interpretieren sie! Evolution war und ist immer ein erkenntnis-gewinnender Prozeß, der in kleinen Schritten und schon im Ansatz Nutzen erzeugt. Also müssen wir Anpassungsfähigkeit an das Lebendige der Mitwelt erhalten, an die veränderten Gesellschaftsmodelle, an die Dynamik der Verschiebung der Schwerpunkte in der Volkswirtschaft, besonders vieles aber auch auf den neuen Kommunikations-Kanälen und den sozialen Netzwerken im Internet.
"Allein die Dosis macht das Gift."
Paracelsus(1493-1541)



Na, na, na, Helmut: "Wir wissen daß sowohl das lähmende marxistische, als letztlich auch das krisengebeutelte kapitalistische Gesellschaftsmodell schmerzhaft gescheitert sind. Beide sind untergegangen in deren Ignoranz des Individuums, ein existentieller Mangel, und einer Menschverachtung direkt vergleichbar." Der Kapitalismus ist für mich kein "Gesellschaftsmodell", das ist die Demokratie. Hoffen wir, dass sie nicht gescheitert ist, trotz ihrer Neigung zu kurzfristigem Populismus. Der Kapitalismus als finanzmnechanisches Modell ist für mich nach wie vor intakt und besser denn je. Wir brauchen Geld. Die staatlich geförderte Hyperliquidität, sprich Schuldenmacherei öffentlicher Hände, hebelt das System aus. Wir schauen aus einem Zugfenster zu. Was hat das mit der "Ignoranz des Individuums" zu tun, "einem existentiellen Mangel, und einer Menschverachtung direkt vergleichbar"? – Jedenfalls finde ich deine Blogs sehr schön, dazu immer eine gute Illustration, danke dir, dein Fritz@Joern.De
AntwortenLöschenPS: Wieso muss ich da ein "Profil auswählen"?
Das Zitat ist besser und ev. erst im Zusammenhang mit den anderen Posts zum Thema vollständig zu verstehen. Meine Sicht dazu ist: Geld dient allen Gesellschaftssystemen als Instrument, und Demokratie haben sich die anderen auch bis zum letzten genannt (China z.B. immer noch). Daran kann man die Systeme nicht klar unterscheiden. Was ich meine ist, daß sich nach dem Scheitern des Kommunismus eine Euphorie im Kapitalismus herausgebildet hat, die das Geld als wichtigsten Wert (und nicht als Hilfsmittel) in den Mittelpunkt rückt. Somit hat sich der Kapitalismus in seiner Überdosis (shareholder value) ins Krankhafte verändert. Aber diesen "Tanz um das goldene Kalb" hatten wir ja schon einmal...
AntwortenLöschenMir bleibt die Hoffnung, daß sich zwischen den beiden Polen der Gesellschaftssysteme der Vergangenheit, im umgangssprachlichen Verständnis als Kommunismus und Kapitalismus bezeichnet, in Zukunft eine neue (alte) Sicht entwickelt und ein Gesellschaftssystem herausbildet. Nämlich jene Form, die das Individuum Mensch im Zentrum der Aufmerksamkeit hat, der Humanismus. Das drückt sich ja schon im Begriff aus: nicht das Kapital und nicht die Kommune, sondern der Mensch ist sein wichtigster Inhalt und prägt so die Bedeutung.