Freitag, 7. Jänner 2011

Toblacher Gespräche: Geld regiert die Welt – doch wer regiert das Geld?

Toblacher Gespräche, Oktober 2010: Wege zu einer öko-sozialen Finanzwirtschaft

An der Nahtstelle zwischen den Kulturen haben die Toblacher Gespräche seit 1985, und von 2005 bis 2007 unter Leitung von Hans Glauber entscheidende Umweltthemen erörtert und Lösungsansätze vorgeschlagen. Die jährlichen Gespräche wurden zu einer angesehenen Denkwerkstatt für die ökologische Wende im alpinen Raum und darüber hinaus. Ganz im Geiste Glaubers, der sich an der Vision des „Solaren Zeitalters" als neuen zivilisatorischen Entwurf orientiert hat, wurde die Reihe 2010 mit „Geld regiert die Welt – doch wer regiert das Geld?“, „Wege zu einer öko-sozialen Finanzwirtschaft" weitergeführt.


Die Tagung wollte der Macht von Geld im Alltag und in der Wirtschaft auf die Spur kommen, sie wollte Instrumente liefern, die Ursachen zu durchschauen. Denn bei der Anbahnung des „Solaren Zeitalters“, Glaubers Vision einer nächsten zivilisatorischen Entwicklungsstufe, will man Lösungen finden: Einerseits der Macht des Geldes zu trotzen, und andererseits diese ungeheure Macht in die Richtung einer öko-sozialen Finanzwirtschaft lenken. Dabei stellen sich wiederum neue Fragen, die es zu beantworten gilt: Läßt sich der Finanzkapitalismus dem Gemeinwohl unterordnen? Wie können die Bürger Macht über die Geldströme gewinnen, um eine möglichst dynamisch stabile und zukunftsfähige Wirtschaft zu bauen?

In memoriam Hans Glauber (1933 - 2008)
Der Künstler, Quer- und Vordenker Hans Glauber hat mit seinen Ideen und Initiativen im Umwelt-bereich zahlreiche zukunftsweisende Entwicklungen und Projekte angestoßen. Im Jahre 1985 rief er die "Toblacher Gespräche" ins Leben, die sich eines ausgezeichneten Rufes weit über die Landesgrenzen hinaus erfreuen. Vier Jahre später gründete er in Bozen das "Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige".

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